Warum besser eine PV-Anlage installieren statt ein E-Auto kaufen

Eine unbequeme Wahrheit – und ein Lösungsvorschlag

 

E-Autos boomen. Alle sind überzeugt, dass ihnen die Zukunft gehört. Doch es gibt ein Problem: Elektroautos werden in absehbarer Zukunft keinen Beitrag zur Verbesserung der weltweiten Klimasituation leisten.

 

E-Autos sind lokal natürlich emissionsfrei. Es gibt keinen Auspuff, keine schädlichen Gase. Doch die Produktion, insbesondere die der Batterien, ist nicht klimaneutral. Die Herstellung der Batterien für ein E-Auto entspricht der Menge Treibstoff, mit der konventionell angetriebenen Fahrzeugen bis 80'000 km fahren können. Nur bei hoher km-Leistung kommt es zu einer positiven Ökobilanz. Doch E-Autos haben eine eingeschränkte Reichweite.

 

Der Strom, mit dem E-Autos fahren, stammt oftmals aus klimaschädlichen Quellen. Im deutschen Netz liegt der regenerative Anteil bei ca. 1/3, der Rest stammt aus Müllverbrennungsanlagen, Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken.

 

Der Schwachpunkt liegt nach wie vor bei den Batterien. Vorläufig setzen alle etablierten Elektroautohersteller auf die Lithium-Technik, die im Vergleich zu anderen Batterievarianten die höchste Energiedichte und Lebensdauer verspricht. Bei allen anderen Batterie-Techniken gibt es bislang keine überzeugenden Fortschritte. Für die Produktion von Lithium-Batterien werden die Metalle Lithium und Kobalt benötigt Beide Materialien werden angesichts ambitionierter E-Mobilitäts-Pläne vieler Autohersteller in den USA, China und Europa bald knapp.

 

Selbst wenn Elektroautos in den nächsten Jahren boomen, werden sie keinen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der weltweit unvermindert wachsende Transportsektor sorgt gemäss einer Studie der IEA (2017) für einen Anstieg des Ölverbrauchs von derzeit 94 Millionen Barrel auf 105 Millionen Barrel im Jahr 2040. Prophezeit wird eine Verdoppelung der globalen Autoflotte bis ins Jahr 2040 auf rund zwei Milliarden Fahrzeuge. Dabei soll die E-Auto-Flotte den Berechnungen nach auf 280 Millionen Fahrzeuge wachsen. Doch angesichts der mehr als 1,7 Milliarden Verbrennungsmotoren wird der Beitrag der Elektromobile zur Verringerung globaler CO2-Emissionen kaum ins Gewicht fallen, selbst wenn diese mit viel regenerativ erzeugtem Strom betrieben werden. Die unbequeme Wahrheit lautet: Mit dem Kauf eines E-Autos betreiben Sie Augenwischerei. Ohne Reduktion oder massive Effizienzsteigerung bei der Mobilität wird es keine Klimaverbesserung geben.

 

Die gute Nachricht: Sie können trotzdem einen substanziellen Beitrag leisten. Installieren Sie auf Ihrem Dach eine Photovoltaik-Anlage [Link http://www.ped.swiss/]

 

Damit produzieren Sie grünen Strom; die Ökobilanz dieser Technologie stimmt. Wenn Sie zusätzlich noch ein E-Auto kaufen und dieses ausschliesslich mit (Ihrem) grünen Strom betreiben, warum nicht? Dann haben Sie die Prioritäten richtig gesetzt und können sich den Spass an einem E-Auto gönnen. Oder Sie fahren weiterhin ohne allzu schlechtes Gewissen mit einem Verbrennungsmotor.

 

 

http://www.laurin-fh-unternehmer.ch/content/solarenergie/

 

www.ped.swiss

 

 

Bild Ladestation Elektroauto by Georg Sander pixelio.de

 

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